Skonto berechnen
Rechne dir in Sekunden aus, wie viel Skonto du beim Bezahlen sparst und was nach Abzug übrig bleibt. Sieh außerdem, welchem Jahreszins dein Skonto entspricht — meist ein glasklares Sparargument.
Skonto ausnutzen lohnt sich fast immer — der effektive Jahreszins liegt meist weit über deinen Kreditzinsen. Selbst wenn du dafür den Dispo nutzt, sparst du in der Regel bares Geld.
So berechnest du Skonto
Die Formeln dahinter sind einfach:
Zahlbetrag = Rechnungsbetrag − Skontobetrag
Jahreszins = Skontosatz × 360 ÷ (Zahlungsziel − Skontofrist)
- Skontobetrag: der Betrag, den du sparst, wenn du fristgerecht zahlst.
- Zahlbetrag: das, was nach Skontoabzug tatsächlich überwiesen wird.
- Effektiver Jahreszins: zeigt, wie „teuer“ es ist, das Skonto nicht zu ziehen.
Faustregel: Skonto ausnutzen lohnt sich fast immer. Der effektive Jahreszins liegt meist deutlich über den Zinsen, die dich ein Kredit oder Dispo kosten würde.
Rechne nicht — lass rechnen.
Dieses Tool zeigt, was Werkmind im Alltag automatisch übernimmt: Wie viel Skonto lohnt sich — und was bleibt netto nach Abzug? — direkt in deinen Angeboten, Rechnungen und der Nachkalkulation.
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Häufige Fragen
Skonto ist ein Preisnachlass, den du deinem Kunden gewährst, wenn er die Rechnung besonders schnell bezahlt — meist innerhalb von 7 bis 14 Tagen. Üblich sind 2 bis 3 % vom Rechnungsbetrag. Der Kunde spart Geld, du bekommst dein Geld früher.
Multipliziere den Rechnungsbetrag mit dem Skontosatz und teile durch 100. Bei 1.000 € und 2 % Skonto sind das 20 € Skontobetrag. Den ziehst du vom Rechnungsbetrag ab — es bleiben 980 € Zahlbetrag.
Der effektive Jahreszins des Skontos ist meist sehr hoch. Bei 2 % Skonto, 30 Tagen Zahlungsziel und 10 Tagen Skontofrist entspricht das rund 36 % Jahreszins. So teuer ist kaum ein Kredit — deshalb solltest du Skonto als Kunde fast immer ziehen.
Nimm den Skontosatz mal 360 und teile durch die Differenz aus Zahlungsziel und Skontofrist. Bei 2 % Skonto und (30 − 10) = 20 Tagen ergibt das 2 × 360 ÷ 20 = 36 % pro Jahr. Diesen Zins sparst du dir, wenn du früher zahlst.
Skonto wird üblicherweise vom Bruttobetrag (inkl. Mehrwertsteuer) abgezogen. Wichtig: Bei Skontoabzug ändert sich auch die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer, das musst du in der Buchhaltung entsprechend korrigieren.
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