Stundenverrechnungssatz berechnen
Rechne dir in zwei Minuten den Stundensatz aus, den dein Betrieb wirklich braucht — inklusive Gemeinkosten, produktiver Stunden und Gewinn. Kalkuliere nie wieder unter deinen Selbstkosten.
Richtwert für die Kalkulation. Der marktübliche Satz kann je nach Region und Gewerk abweichen — kalkuliere aber nie unter deinen Selbstkosten.
So berechnest du den Stundensatz
Die Formel dahinter ist einfach:
- Personalkosten: Bruttolohn plus Lohnnebenkosten (Sozialabgaben, Urlaub, Lohnfortzahlung).
- Produktive Stunden: nur die Stunden, die du wirklich abrechnen kannst.
- Gemeinkosten: alle Betriebskosten, umgelegt pro Mitarbeiter.
- Gewinnzuschlag: für Rücklagen, Investitionen und Gewinn.
- Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) – Betriebsberatung
- Handwerkskammer – Betriebswirtschaftliche Beratung & Betriebsvergleich
Der Stundenverrechnungssatz ist eine betriebswirtschaftliche Kalkulation — produktive Stunden und Gemeinkosten variieren je Betrieb. Stand: Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr — dieser Rechner ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung.
Rechne nicht — lass rechnen.
Dieses Tool zeigt, was Werkmind im Alltag automatisch übernimmt: Ermittle in 2 Minuten den Stundensatz, den dein Handwerksbetrieb wirklich braucht — direkt in deinen Angeboten, Rechnungen und der Nachkalkulation.
- Werte fließen direkt in Angebot & Rechnung
- Kalkulation und Nachkalkulation in Echtzeit
- Serverstandort Deutschland, DSGVO-konform
Häufige Fragen
Der Stundenverrechnungssatz ist der Preis, den ein Handwerksbetrieb pro Arbeitsstunde berechnen muss, um alle Kosten zu decken und Gewinn zu erwirtschaften. Er umfasst Personalkosten, anteilige Gemeinkosten und einen Gewinnzuschlag — geteilt durch die produktiven Stunden.
Rechne (Personalkosten + Gemeinkosten) geteilt durch die produktiven Stunden pro Jahr. Das Ergebnis sind deine Selbstkosten pro Stunde. Darauf schlägst du deinen Gewinnzuschlag (üblich 8–15 %) auf. Das ergibt den Netto-Stundenverrechnungssatz.
Nach Abzug von Urlaub, Feiertagen, Krankheit, Fortbildung, Fahrtzeiten und unproduktiven Zeiten bleiben meist rund 1.400 bis 1.600 produktive (verrechenbare) Stunden pro Jahr und Mitarbeiter.
Zu den Gemeinkosten zählen Miete, Fahrzeuge, Werkzeug, Versicherungen, Büro, Software, Verwaltung und Marketing — also alle Kosten, die nicht direkt einem Auftrag zugeordnet werden. Sie werden anteilig auf die produktiven Stunden umgelegt.
Viele Betriebe rechnen nur den Lohn, nicht aber Gemeinkosten, unproduktive Zeiten und Gewinn ein. Dadurch entsteht ein zu niedriger Satz, der langfristig nicht kostendeckend ist. Der Rechner berücksichtigt alle Bausteine.
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